Relationen und Datenbanken - Grundlage räumlicher Informationssysteme
Bislang haben wir uns mit grundlegenden
Konzepten zu Repräsentation von Raum und Zeit in der Geographie beschäftigt.
In der zweiten Lerneinheit geht es nun um die konkrete Umsetzung eines zentralen Aspekts
der GI-Systeme. Betrachten wir erneut die Abbildung Workflow
eines GI-Systems, so wird deutlich, dass Verwaltung, die Einbindung und
Analyse von Datenbeständen zwingend das konkrete Arbeiten mit Geodaten
thematisiert.
Projektorientierter Einsatz eines GI-Systems dagestellt als Workflow zur Abstraktion der Echtwelt. Quelle Eigener Entwurf
nach (Bill 2008) Die Nutzung von Geodaten ist nicht an eine
bestimmte Technologie oder Software gebunden. Denkbar sind alle digitalen
Archivierungsformen beginnend bei Dateien auf dem Desktop oder organisiert in
Verzeichnisbäumen bis hin zu komplexen sogenannten Datenbanken. Die Definition von
Geoinformationssystemen legt bereits Anforderungen fest, die über die reine
Grundfunktionalität der Datenverwaltung, wie sie durch speichern, archivieren und
abrufen von Daten gegeben ist, hinausgeht. Zur leistungsstarken, informationstechnischen
Handhabung von Daten gibt es Datenbanksysteme, die
die Verwaltung großer Datenmengen, ihre flexible Auswertung und die gleichzeitige
Nutzung durch mehrere Benutzer mit Hilfe spezifischer, standardisierter Methoden und
Techniken gewährleisten. Datenbanksysteme werden in allen datenintensiven Bereichen zur
konsistenten Speicherung und Verwaltung von Daten eingesetzt.
Dogbert and Databases (http://dilbert.com/strips/comic/1995-11-09/)Im zweiten Themenblock adressieren wir folgende Fragen und Lernziele:
Lernziele
- Wie können Geodaten effizient verwaltet und manipuliert werden?
- Wie werden Geometrien verwaltet und manipuliert?
- Wie können Abfragen auf Datenbestände organisiert und strukturiert werden?
- Wie können räumliche Abfragen durchgeführt und effizient kombiniert werden?
